Die Historie

Am 1. Januar 1881 gründeten 25 körperlich gesunde Männer die Freiwillige Feuerwehr Biburg.

Das 10-jährige Bestehen feierte man am 23. August 1891 mit Musik und Gesang.

Am 19. Januar 1896 gedachte man an die Entstehung des Kaiserreiches vom 18. Januar 1871.

Auch das 15-jährige Gründungsfest, zu welchem schon 250 Männer aus den benachbarten Gemeinden anwesend waren, wurde gebührend gefeiert.

Im Dezember 1913, Kirchenparade bezüglich des Ablebens seiner königlichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold.

Am 21. September 1930 Inspektion durch Herrn Brandinspektor Schmid aus Gessertshausen. Übergabe einer neuen Leiter und des neuerbauten Gerätehauses.

Das 50-jährige Gründungsfest wurde am 30. August 1931 abgehalten. In der Frühe leiteten Böllerschüsse das Fest ein. Nach der Kirche war das Mittagsmahl im Gasthof Post. Von 12 – 13 Uhr Empfang der auswärtigen Vereine. Gegen 13.30 Uhr begann die Abnahme der Jubiläumsinspektion durch Oberregierungsrat Recht aus Augsburg. Anwesend waren auch der Kreisbrandinspektor Schmid aus Gessertshausen, sowie Bezirksausschussmitglieder.

Laut Beschluss vom 1. Januar 1936 erhält jeder Feuerwehrkamerad bei seiner Hochzeit als kleines Geschenk ein Halbliterkrüglein. Diese Tradition wird bis heute noch eingehalten.

Während des ersten und zweiten Weltkrieges mussten viele Kameraden zur Wehrmacht. Ein Teil von ihnen kehrte leider nicht mehr in die Heimat zurück.

Im Jahre 1952 wurde von der Freiwilligen Feuerwehr eine Vereinsfahne ins Leben gerufen. Am 17. Juli 1952 wurde die Fahne im Kloster in Gablingen abgeholt. Am 22. Juli 1952 wurde die neue Fahne durch Herrn Pfarrer Rößle am Buchenberg geweiht. Die Festpredigt hielt der gebürtige Biburger, Pfarrer Andreas Nußbaum.

Im Jahre 1964 erhielt die Wehr von der Gemeinde ein neues Feuerwehrauto der Marke Ford Transit, sowie eine neue Motorpumpe mit einem VW-Motor. Die Übergabe wurde von Bürgermeister Heiler vorgenommen.

Das erste Leistungsabzeichen absolvierte man im Jahre 1966.

Vom 27. bis 29. August 1971 feierte man das 90-jährige Gründungsfest. Schirmherr und Bürgermeister Lorenz Nußbaum zapfte am Freitag, den 27. August 1971 das erste Fass der Brauerei Schaller aus Bonstetten an. Am Samstag waren Ehrungen langjähriger Mitglieder.  Am Sonntag durfte man 16 auswärtige Vereine zum Fest begrüßen. Pfarrer Rogenstein zelebrierte den Gottesdienst im Festzelt am Sportplatz.

Am 7. November 1976 ging ein langersehnter Wunsch der Freiwilligen Feuerwehr Biburg in Erfüllung. Die Einweihung des neuen Gerätehauses mit Unterrichtsraum. Die Planung dieses Vorhabens wurde vom damaligen Gemeinderat Matthias
Mayer sehr engagiert durchgeführt. Von der Kirche zog ein Festzug, in dem auch der stellvertretende Landrat MdL Leonhard Hüttenhofer, MdL Karl Vogele, Kreisrat Georg Schuster, Kreisbrandinspektor Werner Strobel, der gesamte Gemeinderat und die Fahnenabordnungen der Ortsvereine unter den Klängen der Blasmusik mitmarschierten.

1. Bürgermeister Lorenz Nußbaum übergab den Schlüssel symbolisch an den ersten Kommandanten Karl Bau- mann. Pfarrer Rogenstein hat die Segnung des Gerätehauses vollzogen. Der 1. Vorstand und zuständige Kreisbrandmeister Georg Strasser hielt die Festansprache und bedankte sich bei der Gemeinde für die neue Unterkunft. Der Kostenvoranschlag wies einen Betrag 150 000,00 DM aus. Hier könnte sich so manch hochdotiertes Planungsbüro eine Scheibe abschneiden, denn die Baukosten wurden um keine Mark überschritten.

Um sich auch kulturell zu betätigen, gründete man am 06. Januar 1978 einen Feuerwehr-Spielmannszug. Die Leitung übernahm Gerhard Dischinger, der dieses Amt mit großem Eifer begleitete. Von Trommeln, Fanfaren und Pfeifen wurden je 6 Stück angeschafft. Nach einigen erfolgreichen Jahren wurde der Spielbetrieb wegen mangelndem Interesse wieder eingestellt.

Der 14. Juni 1979 war für unsere Wehr ein ereignisreicher Tag. Die Einweihung des neuen Mercedes-Löschfahrzeuges. Vor Inkrafttreten der Gebietsreform wurde die Anschaffung der damals noch eigenständigen Gemeinde in Auftrag gegeben. Die Übergabe vollzog der dann amtierende 1. Bürgermeister Rainer Granetzny der Großgemeinde Diedorf. Dennoch war die Festrede dem Initiator und scheidenden 1. Bürgermeister Lorenz Nußbaum vorbehalten. Die musikalische Umrahmung des Festaktes übernahm der Biburger Spielmannszug.

Zum 100-jährigen Gründungsfest vom 03. – 05. Juli 1981 wurde die 2. Feuerwehrfahne feierlich geweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Freitag, 03. Juli 1981 Totenehrung am Kriegerdenkmal. Danach zog man zum Festzelt, welches auf der jetzigen Hausnummer, Hoher Weg 1, Richtung Süden gestellt war. Zu dieser Zeit waren die Bereiche St. Andreas und St. Moritz Straße noch landwirtschaftliche Nutzflächen. Der Schirmherr und 1. Bürgermeister Rainer Granetzny eröffnete die Festtage. Nachdem der große bayrische Bierabend mit Einlagen am Samstag zu Ende war, spielte der Spielmannszug am Sonntag, 05. Juli 1981 ab 06.00 Uhr den Weckruf. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Karlheinz Reichhart, der auch die neue Fahne weihte. Dieses Fest, an welchem beim Festumzug über 80 Vereine teilnahmen, gilt als etwas Einmaliges in der Vereinsgeschichte.

Klar, dass am 01.+02.Juni 1991 auch der 110-jährige Geburtstag im kleinen Rahmen gefeiert wurde. Ein kleines Zelt, welches für ca. 400 Personen Platz bot, erstellte man auf dem Feuerwehrhof. Geladen waren der Patenverein aus Rommelsried, die Wehren des Marktes Diedorf, sowie die Ortsvereine. Selbstverständlich wurde auch hier zum Gedenken der Kameraden der Festakt am Kriegerdenkmal begonnen.

Nach dem Ausbau des Dachbodens mit Schulungsraum, Küche, Vorratsraum und Toiletten, sowie nach einem Innen- und Außenanstrich, erteilte unser Pfarrer Karlheinz Reichhart am 26. Januar 1996 den kirchlichen Segen. Der Markt Diedorf stellte das Material – und fast die ganzen Arbeiten wurden fachmännisch von Biburger Feuerwehrkameraden ausgeführt.

Wiederum nach sehr viel Eigenleistung konnte am 12. Oktober 1997 der gebraucht gekaufte Fiat-Ducato Mannschaftswagen, nach der Weihe in den Dienst genommen werden.

Nach 118 Jahren Männerdomäne wurde am 24.01.2000 beschlossen, Frauen in den Verein aufzunehmen. Dieser Beschluss basierte nicht auf einer Personalnot von männlichen Kollegen im aktiven Dienst, sondern akzeptierte die Emanzipation der Frau, den aktiven Feuerwehrdienst ausführen zu dürfen.

Während des Jahrhunderthochwassers an Pfingsten im Jahre 1999, wo unsere Pumpe ihren Dienst verweigerte, wurde, in Anbetracht ihres stattlichen Alters, sofort eine Neue beschafft.

Die Einweihung erfolgte am 13. Februar 2000. Um mehr Stauraum zu bekommen, wurde im Juli 2000 der Holzüberbau in der Halle in Eigenleistung, von ein paar Kameraden fertiggestellt. Auch hier zahlte die Materialkosten der Markt Diedorf.

Vom 22.06.-24.06.2001 waren die Feierlichkeiten, anlässlich des 120. Geburtstages unserer Wehr. Es wurde ein Zelt aufgestellt, das den Feuerwehrhof optimal ausfüllte und 500 Besuchern Platz bot. Der Patenverein aus Rommelsried, die Wehren des Marktes Diedorf, die Biburger Ortsvereine, sowie die ehemaligen Festdamen der Fahnenweihe vom Jahre 1952, sowie vom 100-jährigen Gründungsfest waren zu diesem Fest geladen. Da an diesem Wochenende auch das X-Large in Augsburg, das Seefest in Zusmarshausen, sowie das Bucher-Fest abgehalten wurde, war man, trotz des guten Wetters mit der Anzahl der Besucher an den 3 Festtagen nicht zufrieden. Eigentlich sollte der Höhepunkt dieses Festes die Einweihung unseres neuen Feuerwehrautos sein. Aus den verschiedensten Gründen klappte die Auslieferung nicht – und wir mussten fast noch ein Jahr warten, bis wir das neue Fahrzeug übernehmen durften. Das Warten hat sich auch gelohnt, denn wir bekamen dann das Auto in der Euro-Norm 3, einen Iveco-Magirus.

Am 25. April 2002 fuhren 8 Mann mit dem Mannschaftswagen in die Nähe von Rust, um nach einer Werksbesichtigung, einer konkreten Einweisung, das neue Fahrzeug zu übernehmen. Die Rückkehr war gegen 20.00 Uhr geplant. Der 1. Vorstand Hans Kirchner überraschte uns mit tollen Wurst- und Käseplatten, die er für die Ankunft des neuen Autos spendierte. Das Fass war angezapft, der Sekt kaltgestellt, doch nur das Auto fehlte. Über Handy erfuhren wir, dass durch einen hartnäckigen Stau rund um Stuttgart mit einer Ankunft erst gegen 22.15 zu rechnen ist. Alle anwesenden Besucher klatschten Beifall, als dann mit Blaulicht die beiden Fahrzeuge ankamen. Die Sektkorken knallten – und so manche Neuerung am Fahrzeug, wurde den interessierten Kameraden sofort vorgeführt. Am Freitag, 26. April 2002 wurde nochmals zu einer kleinen Feierstunde in das Feuerwehrhaus geladen. Der 1. Bürgermeister Otto Völk, unsere Ehrenmitglieder, sowie die Vorstandschaft, fachsimpelten bei einem Essen, das der Markt Diedorf bezahlte, über Vergangenes – und natürlich über das neue Fahrzeug. Den kirchlichen Segen erhielt das Auto am 22. Juni 2002. Anschließend wurde unser traditionelles Grillfest abgehalten.

Im Herbst 2005 begann man mit den Arbeiten des Anbaues hinter dem Feuerwehrhaus. Dieser Anbau ist nötig, da alle Wehren zum Hochwasserschutz viele Sandsäcke bevorraten müssen. Die Sandsäcke werden in Gitterboxen gelagert und können so sehr rasch mit Staplern beladen werden.

Es ist auch angedacht, dass in Notsituationen die Sandsäcke überregional eingesetzt werden. Die Vorstandschaft war der Meinung, dass die Einweihung des Anbaues anlässlich der Feierlichkeiten zu unserem 125-jährigen Fest im Jahre 2006 sehr passend wäre. Somit drängte man nicht mit aller Konsequenz, damit das Bauvorhaben zu Ende gebracht wird. Trotzdem waren die Arbeiten schon so weit fortgeschritten, damit zur Fußballweltmeisterschaft  im eigenen Land vom 09. Juni 2006 bis 09. Juli 2006 im Anbau per Großleinwand das Spektakel verfolgt werden konnte.   

Da wir bei der 825-Jahrfeier unseres Ortes Biburg im Jahre 2003 sehr viel Zeit und Arbeit für den Aufbau und das Fest investiert hatten, war die Begeisterung um ein ganz großes Fest zu veranstalten  im Gremium nicht groß. Somit verständigte man sich darauf, am 1. Wochenende nach der WM vom 15.07.2006 bis 16.07.2006 im kleineren Rahmen das Fest abzuhalten. Wir luden schriftlich und sehr persönlich den Patenverein aus Rommelsried, die Wehren des Marktes – Anhausen, Diedorf und Willishausen, sowie die Nachbarwehren Horgau, Horgauergreut und Schlipsheim ein. Natürlich waren auch alle Biburger Ortsvereine schriftlich geladen. Die Schirmherrschaft übernahm der 1. Bürgermeister Otto Völk. Der Marktrat und der Bauhof, die komplette Landkreisinspektion mit Kreisbrandrat Georg Anzenhofer, Kreisbrandinspektor Herbert Wiedemann und Kreisbrandmeister Otto Trieb zählten wir zu unseren Gästen. Als Festplatz wählten wir die Wiese hinter dem Feuerwehrhaus. Der Platz wurde durch das Anwesen Michael Wiedemann und seitens der Diedorfer Straße am Feuerwehrhaus über eine eigens aufgebaute 2 m breite Stahltreppe erreicht. Die mit Girlanden verzierte Treppe war ein richtiger Blickfang für jeden Gast. Das Arbeitszelt der Diedorfer Germanen, das Bühnenzelt von Herrn Wiest aus Biberbache, das Maibaum- und Feuerwehrzelt, sowie das Rundzelt aus Adelsried für die Bar wurden so angereiht, damit ein großer Innenhof genutzt werden konnte. Dieser Innenhof wurde mit Tarnnetzen und Fallschirmplanen beschattet. Am Samstag, 15. Juli 2006 um 18:00 Uhr wurde der Anbau von Pfarrer Karlheinz Reichhart eingeweiht. Die Festredner waren der 1. Vorstand Michael Nußbaum, der 1. Bürgermeister Otto Völk, 1. Kommandant Norbert Holzhammer und Kreisbrandrat Georg Anzenhofer. Der 1. Bürgermeister Otto Völk würdigte nochmals die große Eigenleistung der Biburger Wehr, damit dieses Projekt geschultert werden konnte. Anschließend marschierten wir zu den Klängen der LEW-Kapelle und den Biburger Ortsvereinen zum Kriegerdenkmal. Bei gesenkten Fahnen und zu den Klängen „ich hat ein Kameraden“ verspürte man doch etwas Melancholie. Wenn man bedenkt, wieviel Kameraden in den 125 Jahren für diesen Verein aufopfernde Arbeit geleistet haben, ist dies schon ergreifend. Bei herrlichstem Wetter zog man zum Festplatz, wo ab 19:00 Uhr das erste Fass vom Schirmherrn Otto Völk angezapft wurde. Die LEW-Kapelle zeigte ihr ganzes Können und die Verantwortwortlichen waren mit dem Festverlauf, sowie dem Umsatz sehr zufrieden. Am Sonntag, 16.07.2006 zog man unter den Klängen der Diedorfer Blasmusik zum Festgottesdienst auf den Kapellenberg. Die Vereinsfahnen säumten den Altar und die Sitzmöglichkeiten der Kirchenbesucher wurden so angeordnet, dass die Besucher zum Altar und über das schöne Biburg blicken konnten. Zu den Klängen der „Bayern Hymne“ machte auch am Sonntag der Himmel in weiß und blau den Festbesuchern wieder alle Ehre. Als Rahmenprogramm hatte man eine Fotoaustellung, sowie Vorführungen in der Feuerwehrhalle vorbereitet. Interessant war auch die Hunde-Rettungsstaffel. Als einzigartige Attraktion entpuppten sich Hubschrauber-Rundflüge. 140 Personen nahmen begeisternd die ca. 8 Minuten dauerten Rundflüge in Anspruch.

Bei Kaffee und Kuchen, sowie frisch herausgebackenen Küchle verfolgten die Besucher das Spektakel und fanden die Starts- und Landungen des Helicopter gleich in der Nähe der Festzelte überhaupt nicht störend. Die musikalische Umrahmung ab 17:30 Uhr übernahm in gekonnter Form der Alleinunterhalter Erwin Higl. Auch am Montag bei herrlichstem Wetter konnte mit einem Kraftakt alles trocken abgebaut und wieder aufgeräumt werden.

Mit neuem Fahrzeug gut gerüstet für viele Aufgaben. Da über das alte Mannschaftsfahrzeug der TÜV ein Machtwort gesprochen hatte, musste der Markt Diedorf, sowie die Biburger Wehr schnell reagieren, um Ersatz zu beschaffen. Das neue Auto sei für die technischen Aufgaben bestens gerüstet, erklärte der 1. Vorstand Michael Nußbaum. Pfarrer Karlheinz Reichhart spendete den kirchlichen Segen – und erbat für die tüchtigen    
Feuerwehrmänner stets eine gesunde Heimkehr. Diedorfs 1. Bürgermeister Otto Völk sprach von einem     
besonderen Tag. Man habe sich angesichts der Fakten rasch für ein neues Fahrzeug entscheiden müssen. Der stellvertretende Landrat Max Strehle erinnerte daran,  dass sich die Aufgaben der Wehren in den vergangenen Jahren gewaltig verändert hätten. Gerade in technischer Hinsicht müssen die Mannschaften nun bestens gerüstet sein. Kommandant Andreas Nußbaum dankte dem Markt Diedorf für die schnelle Entscheidung zugunsten des Mehrzweckfahrzeuges. Mit den Zusatzausrüstungen sei die Wehr bestens für neue Aufgaben ausgestattet. Mit diesem Auto wurde auch der sogenannte Türöffnungssatz in Betrieb genommen. Der neue Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister hob auch die vielfältigen Aufgaben einer Wehr hervor.   

Daten und Fakten:                        
Fahrzeug – Fiat Ducato, ausgebaut von der Firma        
Furtner und Ammer in Landau.                 
Beladung durch die Firma Fischer aus Dinkelscherben.    
Leistung 120 PS, Gewicht 3500 Kilogramm, 8 Sitzplätze.
Preis 68400,00 €, Zuschüsse 12000,00 €.            
Im Anschluss der Einweihungsfeier wurde das traditionelle    
Grillfest abgehalten. Es spielte der Alleinunterhalter Reiner    
aus Wertingen.                        
                                
Um stets den Anforderungen gerecht zu werden, bestellte man    
im Jahre 2016 einen Tandem-Anhäger bei der Firma Brandl
in Diedorf. Die Kosten beliefen sich auf 3100,00 €.        
Zulässliges Gesasmtgewicht: 2000,00 kg.            
Nutzlatz: 1500,00 kg.      

 

Biburg und seine Geschichte

Mit Sicherheit ist Biburg wie die Nachbarorte schon über 1000 Jahre alt. Aber im Jahre 1178 ist die erste Namenserwähnung unseres Ortes zu verzeichnen. 800 Jahre Biburg gaben den Anlass, am 14. Juli 1978 eine festliche Feier mit der Dorfgemeinschaft und Gästen durchzuführen. Biburg hieß ursprünglich Biberin und Biberg 1178, 1183 und 1209 urkundlich erwähnt. Ab dem 15. Jahrhundert Biburg. Das nordwestlich von Biburg entspringende und bei dem Ortsteil Kreppen in die Schmutter mündende Bächlein heißt Biber und steht somit in Verbindung mit dem Ortsnamen. Im Zuge der Gebietsreform, musste die Gemeinde Biburg im Jahre 1978 ihre Selbstständigkeit aufgeben. Sie stellt jetzt einen Ortsteil von Diedorf dar.

Die Feierlichkeiten zur 825-Jahrfeier des Ortes Biburg wurden vom 04. bis 07. Juli 2003 mit einem Dorf- und Stadelfest abgehalten. Die Biburger Vereine haben in wochenlanger Vorbereitungszeit eine wunderbare Basis zur Abhaltung dieser Festtage geschaffen. Die Freiwillige Feuerwehr, sowie der Sportverein und der Frauenbund waren im Anwesen Berthold untergebracht. Die anderen Vereine hatten sich bei Familie Dirr und Schmid einquartiert. Auch das Forstamt Biburg trug ihren Teil zum Gelingen des Festes bei. Der Festgottesdienst wurde am Sonntag beim Buchenberg abgehalten. Bei schönem Wetter waren diese Festtage für den Ort Biburg und seine Geschichte, sowie für die ganze Marktgemeinde Diedorf etwas Einzigartiges.

Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Biburg
Gestaltung: Albert Bermeitinger

Die Vorstände und Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Biburg

1. Vorstände

Vorstandvon-bis
Michael Reiter1881 bis 1885
Johann Kemter1885 bis 1907
Melchoir Kemter1907 bis 1924
Anton Strasser1924 bis 1939
Josef Ried1939 bis 1947
Kein Vorstand1947 bis 1952
Johann Reiter1952 bis 1960
Anton Erdle1960 bis 1975
Georg Strasser1975 bis 1985
Karl Baumann1985 bis 1991
Johann Kirchner1991 bis 2003
Michael Nußbaum2003 bis 2012
Ewald Wetzel2012 bis 2015
Dietmar Holzhammer2015 bis heute

1. Kommandanten

Kommandantvon-bis
Johann Schmid1881 bis 1882
Franz Kristi1882 bis 1885
Josef Zott1885 bis 1889
Johann Hafner1889 bis 1898
Melchoir Kemter1898 bis 1907
Anton Strasser1907 bis 1924
Theodor Ender1924 bis 1929
Sebastian Schmid1929 bis 1940
Anton Erdle1940 bis 1960
Georg Strasser1960 bis 1975
Karl Baumann1975 bis 1985
Emil Berthold1985 bis 1992
Franz Ender1992 bis 1993
Karl Erdle1993 bis 1998
Martin Göbel1999 bis 2005
Norbert Holzhammer2005 bis 2008
Andreas Nussbaum2009 bis 2013
Joachim Schneider2013 bis 2015
Christian Hildebrandt 2015 bis heute